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Generalversammlung der HAPIMAG AG

 Vorwort:
Die Generalversammlung, die mindestens einmal im Jahr stattfinden muss, ist das höchste Beschlussorgan einer Aktiengesellschaft. Für die Aktionäre oft die einzige Gelegenheit mit den Führungsgremien abzurechnen. Die Generalversammlung wählt auch ihre Vertreter in den Verwaltungsrat. Ob der derzeitige Verwaltungsrat auch tatsächlich die Interessen der Aktionäre vertritt, sei dahingestellt. Eine Schweizer Generalversammlung bietet leider nicht die demokratischen Möglichkeiten, die einem Aktionär auf einer deutschen oder österreichischen Generalversammlung laut Aktiengesetz zustehen. Wir können nur hoffen, dass die Schweiz sich diesbezüglich zu einer Angleichung an europäische Rechtsnormen entschließen möge.

Auch wenn wir in den Generalversammlungen in weiten Bereichen durchaus berechtigte Kritik üben, sind wir in erster Linie an einer gedeihlichen Fortentwicklung „unseres“ Unternehmens interessiert.

Hapimag Generalversammlung 2018

 Informationen zum für die Hapimag - Generalversammlung 2018 vorgesehenen

Antrag um Sonderprüfung

Sehr geehrte Hapimag-Aktionärin, sehr geehrter Hapimag Aktionär,
viele Initiativen unserer Aktionärsvereinigung von Hapimag-Aktionären (alles Kleinaktionäre) hatten bisher nicht den erwünschten und notwendigen Erfolg. Als HFA haben wir uns nun die Hilfe eines im Anlegerschutz erfahrenen Schweizer Rechtsanwaltes gesichert.

Der Schweizer Hans-Jacob Heitz, Advokat & Mediator, führte nebenamtlich Wirtschaftsverbände wie Handelskammer u.a.m.; hatte Einsitz in diversen KMU-Verwaltungsräten; war Richter in der Wirtschaftsabteilung des Bundesverwaltungsgerichts; er gründete und präsidierte die Schweizer Schutzvereinigung Schweizer Anleger SVSA; er hatte Einsitz im Winterthurer Grossen Gemeinderat, Berufsbildungsrat sowie Kantonsrat des Kantons Zürich; ist Generalstabsoberst aD.

Rechtsanwalt Hans-Jacob Heitz: “Das Schweizerische Aktienrecht kennt als wirksamstes Kontrollinstrument in der Hand der Aktionäre die Sonderprüfung (OR Art. 697a), um in Ausübung der Aktionärsrechte bestimmte Sachverhalte durch einen unabhängige Sachverständigen prüfen zu lassen.
Bedingung ist, dass zuvor bezüglich der interessierenden Sachverhalte das Recht auf Auskunft oder Einsicht ausgeübt wurde, welches seine Grenze bei den Geschäftsgeheimissen hat.
Der HFA macht mit Blick auf die Generalversammlung 2018 von diesem seinem und seinen Mitgliedern so wie auch den andern Hapimag-Aktionären zustehenden Recht durch Einreichung von Fragen zu den interessierenden Sachverhalten im Gesetzessinn Gebrauch, soweit er davon nicht bereits früher Gebrauch gemacht hat.

Im Fokus des Interesses stehen die folgenden Sachverhalte:

  1. Seit Jahren substantiell rückläufige Entwicklung des Eigenkapitals
  2. Intransparente Verkäufe/ Zukäufe von Resorts mit substantiellen Verlusten
  3. Intransparente Rechungslegung mit für den Aktionär nicht überprüfbarer sogenannter Konzernrechnung einerseits sowie
  4. jährlich nichtendenwollende substantielle Verluste bei der Hapimag AG, an welcher wir unsere Aktien halten
  5. In den Sand gesetzte Investitionen beim Rechenzentrum, das plötzlich ausgelagert werden soll
  6. Unnötiger Bau eines kostspieligen Verwaltungszentrums
  7. Intransparente Kostenexplosion bei der IT/ EDV
  8. Überbordende Anschaffungskosten für Inneneinrichtungen gewisser Resorts
  9. Geradezu willkürliche Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) auf dem Buckel von uns Aktionären
  10. Gesetzeswidrige Beschränkung der Aktionärsrechte (Verweigerung der Möglichkeit der Vertretung durch einen andern Aktionär) beim e-voting

Der HFA stellt dem Verwaltungsrat rechtzeitig den formellen Antrag (mit den Fragen), die Sonderprüfung  offiziell auf die Traktandenliste der Einladung zur Generalversammlung aufzunehmen, damit alle Aktionäre frühzeitig davon Kenntnis erhalten, wozu Aktien im Nennwert von mindestens CHF 1 Million vertreten sein müssen, was bereits deutlich sichergestellt ist.
An der Generalversammlung selbst geht es um die Mehrheit der anwesenden und vertretenen Aktionärsstimmen, damit der Verwaltungsrat von Gesetzes wegen verpflichtet ist, dem Antrag um Sonderprüfung statt zu geben.
Sollte die Mehrheit der Stimmen bei der GV nicht erreicht werden, kann zwecks Einsetzung eines Sonderprüfers innert dreier Monaten der Richter angerufen werden, vorausgesetzt dazu verfüge man über Aktien im Nennwert von CHF 2 Millionen. Dafür sammeln wir noch weiter Sonder-Vollmachten, damit wir deutlich über den Mindesterfordernissen liegen..

Vor dem Richter gilt es lediglich glaubhaft zu machen, dass Organe wie Verwaltungsrat und mutmasslich
Revisionsstelle Gesetz oder Statuten verletzt und damit die Gesellschaft oder die Aktionäre geschädigt
haben.”

P.S.: Wir als HFA wollen darauf hinweisen, dass wir für die Generalversammlung 2018 auch die Vollmachten benötigen, die Hapimag mit der Einladung zur Generalversammlung - in der Vergangenheit immer als „Anmeldung und Stimmrechtsvollmacht“ bezeichnet – etwa Ende März/Anfang April 2018 versenden wird.

Falls Sie uns noch keine Vollmacht für die Sonderprüfung erteilt haben, bitte laden Sie hier das Formular herunter und senden Sie es uns per Post als Original und unterschrieben zu.

 

Die Hapimag GV 2017 im letzten Jahr
Hier gehts zu den Details der GV Hapimag 2017

Lesen Sie hier: "Hapimag kommt nicht zur Ruhe"  aus der Luzerner Zeitung

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